Nachdem in der Magdeburger MDCC-Arena in den Tribünenbereichen zu starke Schwingungen gemessen wurden, sind Vorschläge im Gespräch, wie man die Probleme lösen könnte. Auch eine Idee von Fangruppen wurde aufgegriffen.

Der 1. FC Magdeburg und die Stadt Magdeburg suchen weiter nach einer Lösung für die Statik-Probleme der MDCC-Arena. Dabei sind mehrere Ideen im Gespräch.

FCM-Sportdirektor Mario Kallnik sagte MDR SACHSEN-ANHALT, man werde mit der Stadt unter anderem darüber reden, bestimmte Tribünenbereiche zu stabilisieren. Außerdem müsse die Idee mehrerer FCM-Fangruppen besprochen werden, die Blöcke 3 bis 6 in Stehplätze umzubauen. Kallnik betonte: „Fakt ist, wenn wir über Umbaumaßnahmen und eine Stabilisierung von bestimmen Tribünenbereichen reden, dann müssen wir uns auch klar mit dem Thema Stehplatz-Fanblock beschäftigen.“ Der Vorschlag der Fangruppen steht schon seit längerer Zeit im Raum – unabhängig von den Schwingungsproblemen der Tribünen.

Nachdem das Derby FCM gegen den HFC vom 26. November wegen der Statikprobleme ohne Zuschauer stattfinden sollte, wurde lediglich ein Hüpfverbot ausgesprochen. Damit konnten die 19.235 Zuschauer das Spiel in Magdeburg im Stadion erleben.

Neues Gutachten Anfang Dezember

Das Bauordnungsamt der Stadt Magdeburg erwartet Anfang Dezember die Ergebnisse eines neuen Gutachtens zur Statik des Stadions. Untersuchungen hatten gezeigt, dass dauerndes, rhythmisches Hüpfen der Fans auf den Rängen die Statik des Stadions gefährdet.

Bei dem Spiel gegen Hansa Rostock Anfang November waren nach Angaben der Stadt Magdeburg Belastungen in Höhe von 11,4 Kilo-Newton gemessen worden. Bei einer etwas höheren Sprungfrequenz wären sogar 21 Kilo-Newton Belastung pro Quadratmeter möglich gewesen. Das Stadion sei aber mit einer Belastungsgrenze von elf Kilo-Newton pro Quadratmeter gebaut.

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