Kapitän Marius Sowislo vom 1. FC Magdeburg möchte seinen Vertrag verlängern. Der 34-Jährige hätte gerne im Februar Klarheit.

Novo Sancti Petri l Im Winter-Trainingslager werden häufig Gespräche mit Spielern geführt, deren Verträge auslaufen. Beim FCM ist das in diesem Jahr nicht anders. So saßen Geschäftsführer Mario Kallnik und Marius Sowislo in Spanien bereits zusammen und tauschten sich aus. Es sei ein Orientierungsgespräch gewesen. „Bisher war aber noch nichts konkret“, sagt Sowislo, dessen Kontrakt im Sommer ausläuft. Der FCM-Kapitän verspürt laut eigener Aussage noch nicht das Gefühl, dass er die Fußballschuhe an den Nagel hängen möchte. „Ich würde gerne verlängern und mindestens noch eine Saison aktiv sein“, erklärt er. „Das Alter ist nur eine Zahl, die sportliche Leistung ist die Referenz.“

Sowislo, seit viereinhalb Jahren Leistungsträger bei den Blau-Weißen, drängt auf eine schnelle Entscheidung. „Ich möchte schon gerne Bescheid wissen, egal, ob sich der Trainer und die Vereinsführung für oder gegen einen neuen Vertrag entscheiden. Die Verantwortlichen kennen mich schon lange genug und wissen, wie ich spiele.“

Kallnik betont unterdessen, dass der Verein auf jeden Fall daran interessiert sei, Sowislo auch nach seinem Karriereende weiter an den Club zu binden – wann auch immer die Karriere zu Ende ist. „Ich weiß es zu schätzen, dass der FCM mir die Möglichkeit in Aussicht stellt, dass ich auch nach der Karriere weiterhin im Verein tätig sein kann“, sagt Sowislo. Ein zweites Standbein hat sich der Kapitän mit seiner Firma „Samforcity“, einem Sportlernetzwerk, bereits jetzt geschaffen. „Ich wollte nie von anderen abhängig sein und wir haben mit der Firma ein gutes Fundament geschaffen, das weiter ausgebaut werden kann“, sagt er.

Zunächst geht es für ihn aber noch darum, wie lange er noch das Trikot des FCM trägt. Für seine Mannschaftskollegen hat Sowislo nur lobende Worte übrig. „Wir sind eine homogene Truppe, die aufkommende Probleme selbst lösen will. Ich versuche, mit meiner Erfahrung diplomatisch einzuwirken. Ich habe einen guten Draht zu den Jungs, kann mit ihnen über alles sprechen.“ Aber auch mit Trainer Jens Härtel tauscht sich der Kapitän immer wieder unter vier Augen aus. „Ich schätze ihn und seine akribische Arbeit sehr. Er ist ein absoluter Glücksgriff für den Verein“, sagt Sowislo.

In den kommenden Tagen wird es beim Austausch des 34-Jährigen mit Härtel und Kallnik vermutlich in erster Linie um eine mögliche Verlängerung gehen. „Ich war zwar in keinem Nachwuchsleistungszentrum wie viele unserer jungen Spieler. Ich denke aber, dass die Verantwortlichen ganz genau wissen, was sie an mir haben. Ich habe eine enorme Willenskraft und Leidenschaft. Das sind Tugenden, die den Magdeburger Fußball auszeichnen“, sagt Sowislo. „Ich kann einfach nur weiter meine Leistung bringen, mache bisher die Spiele und bin deshalb optimistisch, dass ich ein weiteres Jahr beim FCM als Aktiver tätig sein kann.“

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